Alternative Geldanlage oder Spekulationsobjekt?


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    Eine Haupteigenschaft, welche sicherlich für Anleger einen ausschlaggebenden Grund für die Investition in Hedgefonds darstellt, ist der „absolute return“ Ansatz. Dieser besagt, dass es das oberste Ziel ist, unabhängig von der aktuellen Marktsituation, jederzeit ein positives Ergebnis zu erwirtschaften. Im Unterschied dazu haben Investmentfonds meist nur das Ziel besser als eine Benchmark (z.B. Aktienindizes) abzuschneiden.


    Ein wichtiger Bestandteil bei der Performancemessung ist das Risiko. Den Erfolg von Hedgefondsmanager / Hedgedfonds kann man deshalb nicht nur anhand der erzielten Rendite ableiten. Es ist wichtig darüber Bescheid zu wissen, mit welchem Risiko die Performance zu Stande gekommen ist.

    Hedgefonds besitzen verschiedenste Mittel (Leverage, Leerverkäufe), um das Risiko zu vermindern bzw. die Performance zu erhöhen. Viele Hedgefondsmanager versuchen deshalb eine bessere Performance mit geringerem Risiko zu erreichen.

     

    Sharpe Ratio – Instrument zur Rendite/Risikomessung

    Ein wichtiges Instrument für Hedgefonds zur Risikomessung stellt die Sharpe Ratio dar. Diese Kennzahl, auch oft als „Reward to variability ratio“ bezeichnet, betrachtet die Überrendite, somit jene Rendite die den risikolosen Zinssatz übersteigt, in Abhängigkeit vom Risiko. Mit der Sharpe Ratio wird die Überrendite pro Einheit Volatilität gemessen.

    Die Sharpe Ratio ist ganz einfach zu interpretieren. Je höher die Ratio ist, umso besser ist die erwirtschaftete Rendite zum eingegangenen Risiko. Liegt die Sharpe Ratio über 0 und unter 1, wurde eine Rendite erzielt die unter dem eingegangen Risiko liegt. Eine Ratio von 1 bedeutet, dass die Rendite proportional zum Risiko steigt.

     



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